Galerie 1: Märklin Anlage aus den 1950er Jahren

Oft erinnert man sich verklärt an die Modellbahn- oder besser Spielzeug-Eisenbahnanlagen, die man während der Jugendzeit kannte. Will man heute eine entsprechend nostalgische Bahn aufbauen, so wird dies oft mit sehr viel Ernsthaftigkeit betrieben und vor allem mit dem Blick auf die weitgende Originalität des Materials und des Betriebs. Aber genau dieses stand auch bei großen Anlagen nicht immer im Mittelpunkt. Es ging um den Spielspaß, wie die Bilder eines unserer Clubmitglieder belegen. Es zeigt die Anlage seines Großvaters Mitte der 50er Jahre.



Die Ausgestaltung dieser Anlage erhält ihren Reiz durch vielfältiges Detailzubehör. Beachtlich: der Blechpanzer auf dem Weg zum Bahnübergang und die Eigenbau-Tankanlage unter der offensichtlichen Verwendung eines Spur 0 Shell-Kesselwagens.



Maßstäblichkeit musste hinter dem Spielwert zurückstehen. Aus heutiger Sicht reizvoll ist das Arrangement aus Ozeandampfern auf dem See, dem Propellerflugzeug vor der Miniatursiedlung und dem Käfer am Bahnübergang.



Wer hätte nicht damals von solchem Rollmaterial geträumt. Die Drehscheibe machte auch den unkonventionellen Betrieb von langen Zügen möglich. Auch dieses Bild lässt die vielen Bäume und Lampen erkennen, seinerzeit schon etwas Besonderes!



Das besondere Interesse lag im Spiel - beim Betrieb auf der "Platte". Wen störte da schon der fehlende "Hintergrund". Vor allem, wenn man eine Drehscheibe und einen Lokschuppen sein Eigen nannte. Gut zu erkennen auch das Fahrpult 1.



Ein Highlight dieser Anlage war sicher die Faller Windmühle mit elektrisch angetriebenen Flügeln. Dies war wohl auch der Grund für ein Detailfoto dieses schönen Modells, welches effektvoll auf einem Damm zwischen zwei Gleisen platziert wurde.



Vorbeifahrt am Fahrpult 2. Die Anlage konnte bequem von zwei Personen, die sich nicht im Wege standen, bedient werden.Die zahlreichen Schalter lassen erkennen, wie abwechslungsreich der Betrieb gestaltet werden konnte.